Frühzeitige, professionelle Intervention

Die Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen steigen jedes Jahr markant. Ein Grund dafür ist, dass Menschen mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen, verursacht durch einen Unfall oder eine langwierige Krankheit, meist zu spät beraten und professionell begleitet werden. Ihre Situation verschlechtert sich kontinuierlich und damit sinken auch die Chancen für eine Reintegration in die Arbeitswelt. Eine kleine Zahl solcher komplexen Fälle verursacht einen Grossteil der Sozial- und Gesundheitskosten.

Das Case Management von Aviga ist auf eine frühzeitige und professionelle Abklärung, Beratung und Begleitung ausgerichtet. Die Leistungen sind auf Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und kumulierten Problemlagen abgestimmt. Ziel ist, die Gesundheit der Betroffenen zu stabilisieren und sie so bald wie möglich wieder ins Berufsleben zu integrieren. Die frühzeitige Intervention durch Aviga verbessert somit nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern leistet langfristig auch einen Beitrag zur Kostensenkung im Sozial- und Gesundheitswesen.

Koordination als neutraler Partner

Das heutige Vorsorgungssystem ist von Partikulärinteressen geprägt. Die involvierten Arbeitgeber, Versicherungen, Sozialbehörde und Dienstleistungserbringer beurteilen einen Fall meist in Bezug auf ihre eigenen Interessen und vor dem Hintergrund der geltenden gesetzlichen Vorschriften. Dabei wird bei der Entscheidung für oder gegen eine Unterstützungsleistung in vielen Fällen noch immer auf das Prinzip des Ablehnens und Verneinens der Unterstützungspflicht bzw. das Prinzip der Kostenabschiebung zurückgegriffen.

Aviga nimmt eine ganzheitliche Perspektive und neutrale Vermittlerrolle ein. Auf der Grundlage einer Situationsanalyse koordiniert Aviga alle in einen Fall bereits involvierten Stellen sowie die potenziellen (zu einem späteren Zeitpunkt im Risiko stehenden) Kostenträger und Leistungserbringer. Hierfür werden im Beisein und mit der Einwilligung der betroffenen Klientin oder des Klienten sogenannte Kostenträgerkonferenzen organisiert. An den Kostenträgerkonferenzen beschliessen die beteiligten Stellen über die Erfolg versprechende Wiedereingliederungsstrategie und handeln einen verbindlichen Kostenschlüssel für die optimalen Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten aus. Bei der Festlegung des verbindlichen Kostenschlüssels berücksichtigt die Kostenträgerkonferenz die einschlägigen und im Einzelfall anwendbaren Rechtsnormen.

Die Koordination der beteiligten Stellen orientiert sich vor allem an der Einsicht, dass nur durch gemeinsame, möglichst frühzeitige Investition aller involvierten Kostenträger nachhaltige Reintegrationslösungen umgesetzt werden können.

Ablauf Case Management
Mit Aviga profitieren

Eine Schlüsselaufgabe von Aviga ist die neutrale Koordination der Leistungs-
erbringer und Kostenträger.

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